Archiv des Autors: Karl Magnus Quest

José Ortega y Gasset – Der Tiger und der Mensch

„Es sind also drei verschiedene Momente, die sich im Laufe der menschlichen Geschichte zyklisch und in immer komplizierteren und verdichteteren Formen wiederholen: 1. Der Mensch fühlt sich verloren und schiffbrüchig zwischen den Dingen; das ist das Außer-sich-sein, die Selbstentfremdung. 2. … Weiterlesen

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Kakuzō Okakura – Das Buch vom Tee (1906)

Die Schulen des Tees „Das Tee-Ideal der Sung-Zeit unterschied sich von dem der Tang-Zeit in dem gleichen Maße, wie die Lebensauffassung dieser Zeiten. Die Sung-Zeit strebte danach, zu verwirklichen, was ihre Vorgängerin zu symbolisieren versuchte. Für den Neo-Konfuzianismus spiegelte sich … Weiterlesen

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Andreas Gryphius – Betrachtung der Zeit

Andreas Gryphius Mein sind die Jahre nicht, Die mir die Zeit genommen; Mein sind die Jahre nicht, Die etwa möchten kommen; Der Augenblick ist mein, Und nehm‘ ich den in acht So ist der mein, Der Jahr und Ewigkeit gemacht. … Weiterlesen

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Theodor W. Adorno – Fernsehen lehren

Adorno: „Im Übrigen, Herr Becker, bin ich ganz Ihrer Ansicht, daß man die Zuschauer Fernsehen lehren müßte. […] [So ist doch] die Frage: wie soll man fernsehen, ohne darauf hereinzufallen, also ohne dem Fernsehen als Ideologie zu verfallen. Mit anderen … Weiterlesen

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Hans-Georg Gadamer – Was uns etwas sagt und uns aussagt

„Gewiss liegt eine ungeheure Gefahr für die menschliche Zivilisation in der Passivität, die durch Benutzung allzu bequemer Multiplikatoren der Bildung eintritt. Das gilt vor allem für die Massenmedien. Aber gerade da stellt sich an jeden die humane Forderung, an den … Weiterlesen

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Friedrich Nietzsche – Sils-Maria

Sils-Maria Hier saß ich, wartend, wartend, — doch auf Nichts, Jenseits von Gut und Böse, bald des Lichts Genießend, bald des Schattens, ganz nur Spiel, Ganz See, ganz Mittag, ganz Zeit ohne Ziel. Da, plötzlich, Freundin! wurde Eins zu Zwei … Weiterlesen

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Christian Fürchtegott Gellert – Der Tanzbär

Der Tanzbär Ein Bär, der lange Zeit sein Brot ertanzen müssen, Entrann, und wählte sich den ersten Aufenthalt. Die Bären grüßten ihn mit brüderlichen Küssen, Und brummten freudig durch den Wald. Und wo ein Bär den andern sah: So hieß … Weiterlesen

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