Auswahl und Ordnung der Texte, Hervorhebungen und die Überzeugung der Autoren

Die Auswahl der hier im Blog zitierten und kommentierten Texte ist streng. Sie folgt diversen rein qualitativen Ansprüchen, die aus verschiedenen teils idealistischen, teils realistischen und teils ethischen Überzeugungen resultieren; sie lassen sich anhand der selektierten Themen partiell erahnen bzw. anhand ihres jeweiligen Fokus nachvollziehen. Das Paradigma ist abgesteckt: Dass viele der aufgeführten Zeugnisse verschiedenster Epochen der Aufklärung selbst oder den inhärenten Idealen und Ideen der Aufklärung  nahe stehen, dürfte bereits nach einer oberflächlichen Analyse deutlich werden. Diesen Textkorpus selbst abermals ordnend zu unterteilen, d.h. eine Auswahl der Auswahl zu treffen, mag angesichts der zunehmenden Artikelzahl und des Facettenreichtums der verschiedenen Textpassagen und Perspektiven daher nicht verwundern. Zudem soll zwischen eigenen Produktionen und zitierten sowie kommentierten Werken klar differenziert werden. Ausdrücklich soll dabei betont sein, dass diese Gliederung nicht rein qualitativ zu verstehen ist und dass (fett) hervorgehobene Textpassagen (die als Selektion eines ursprünglichen und umfangreicheren Textes bereits eine Hervorhebung darstellen) nicht unbedingt diejenigen sind, die die meiste Zustimmung erfahren. Im Zweifelsfalle sind sie vielleicht gerade wegen ihrer Streitbarkeit markiert. In allen Fällen machen jedoch fett markierte Passagen essentielle Argumente oder Gedanken kenntlich. In vielen (aber nicht allen!) für den klaren und vernüftigen Menschenverstand einsichtigen Fällen markieren diese Passagen zutiefst aufrichtige, der Menschenliebe, Freiheit und Aufklärung verpflichtete Sentenzen, die die Geistesblüten unserer Kultur darstellen.

Jegliches absolute Urteil bzgl. der Überzeugungen des jeweiligen Autors, der die Textpassage XY vorstellt, zitiert oder kommentiert, ist dezidiert als vorschnell, rein spekulativ und inadäquat zu bewerten. Jegliche Mutmaßung bzgl. politischer Ausrichtung, um die es hier entschieden nicht geht, dient nur als imaginäres Fundament der polemisch-destruktiven Rabulisten, die mit ihren ad hominem- und ad populum-Argumenten stets von der Sache, d.h. dem im freien Diskurs zu prüfenden Argument ablenken (wollen). Jegliche Kommentare dieser Art werden ignoriert oder – bei besonders widerwärtigen, infamen, polemischen und beleidigenden Fällen – gelöscht. Wenn (allzeit berechtigte) Fragen oder Zweifel hinsichtlich einer Textpassage entstehen, sind diese vor jeglichem Urteil zu formulieren, um Missverständnissen vorzubeugen und rechten wie linken parasitären Demagogen keine Munition zu liefern. Jederzeit und in jedwedem Diskurs sollten Integrität, das Recht auf freie Meinungsäußerung und (Raum bzw.) Toleranz für menschliche Irrtümer gewahrt bleiben.

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